Die Idee, Festspiele in Salzburg nicht nur im Sommer zu veranstalten, geht auf einen der wichtigsten Wegbereiter der Salzburger Festspiele zurück: Hugo von Hofmannsthal schrieb bereits im Jahr 1919, dass die Festspiele „alljährlich im Sommer, dann und wann aber auch zu anderen Zeiten, etwa um Weihnachten, oder sonst im Winter, auch zu Ostern und Pfingsten“ stattfinden sollten.
Entstehungsgeschichte
Herbert von Karajan rief im Jahr 1973 die ersten Pfingstkonzerte ins Leben, um Kartenwünsche potenzieller Osterfestspiel-Abonnenten zu erfüllen. Jeweils drei Orchesterkonzerte am Pfingstsamstag, -sonntag und -montag wurden bis 1982 von den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan veranstaltet. Ab 1983 übernahmen zum Teil andere Dirigenten wie Sir Georg Solit, Seji Ozawa und André Prewin die Leitung der Berliner Philharmoniker.

Salzburger Pfingstfestspiele

Nach dem Tod Herbert von Karajans wurden Gastkonzerte internationaler Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra oder das London Symphony Orchestra ins Programm genommen. Die ursprüngliche Idee, die Pfingstkonzerte vor allem der Pflege der Musik von Anton Bruckner zu widmen, fand nach 1989 keine Nachfolge mehr. Im Jahr 1997 wurde der Titel „Pfingstkonzerte“ nach Baden-Baden gegeben, um in Salzburg den Weg für ein neues Konzept zu ebnen: 1998 wurden die Salzburger Pfingstfestspiele ins Leben gerufen.

Die Salzburger Pfingstfestspiele 2015 stehen unter dem Motto: So ruf ich alle Götter

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