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Salzburger Dult

Salzburger Dult

Eine Runde in der Achterbahn drehen, sein Glück beim Dosenschießen versuchen und sich zum Abschluss was für Leib und Seele gönnen. All das in Kombination mit interessanten Thementagen und täglicher Live-Musik in der Stieglhalle sorgt für neun Tage Unterhaltung pur!
Die Rede ist von der Salzburger Dult, die zurzeit in der Mozartstadt veranstaltet wird. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und haben uns unter die Besucher gemischt. Was dabei herausgekommen ist, erzählen wir in den nächsten Zeilen.

40 Jahre Dult, Eröffnung, Messegelände Salzburg, 20131805
Copyright – Foto: wildbild

Dult Salzburg
Copyright: wildbild

Ständig hört und liest man in Stadt und Land zu Pfingsten nur mehr „Salzburger Dult“. Da uns das Wetter zurzeit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen schenkt, beschließen wir kurzer Hand das traditionelle Volksfest zu Pfingsten – die Salzburger Dult zu besuchen. Volksfest = Brauchtum – also schlüpfen wir ohne lange zu überlegen in unser Dirndlgewand bzw. in die Lederhose und fahren zum Messezentrum. Apropos das ist nur einen Katzensprung vom EB-Hotel Garni**** entfernt.

Schon beim Eingang ist lautes Gelächter und Gekreische zu hören. Die Melodie der verschiedenen Fahrgeschäfte, die aufregenden, nervösen Gesichter der Kinder, das gehässige Lachen der deutenden Gruselfigur beim der Geisterbahn versetzt uns in die Kinderzeit zurück und lässt Jahrmarkt-Stimmung aufkommen. Bei der Schießbude versuchen wir gleich mal unser Glück.
Neben einem riesigen In- und Outdoor-Vergnügungspark mit Fahrgeschäften, Schießstandln und Imbissbuden erwartet die Besucher ein interessantes Programm, das durch neun Tage Volksfestgaudi führt. Der wortwörtliche Höhepunkt wird heuer das 80 m hohe Kettenkarussell „The Flyer“ sein, das neben dem Nervenkitzel einen atemberaubendem Blick über Salzburg bietet. Auch die kurvenreiche Hängeachterbahn „Eurocoaster“ ist eine weitere Neuheit, die neben Klassikern wie „Flipper“ und „Autodrom“ nicht fehlen darf.
Ohne die Neuheiten zu testen, gehen wir sicherlich nicht nach Hause. Also auf ins Getümmel..
Unser Highlight war bzw. ist das „Riesen-Kettenkarusell“. Man fühlt sich als könnte man fliegen. Aber am besten selbst testen.

Karussell – Salzburger Dult Copyright: wildbild

Von der vielen Höhenluft haben wir Hunger bekommen und somit führt uns unser Magen schnurstrackts in die Stieglhalle. Bei Live-Musik schunkeln die Besucher im Takt und es kommt richtige Bierzelt-Stimmung auf. Wahnsinn was für eine Musikprogramm da an den unterschiedlichen Tagen geboten wird. (Das gesamte Programm finden Sie hierwww.dult.at) Uns steigt aber gleich der köstliche Duft nach Essen in die Nase. Die Speisekarte lockt mit traditionell österreichischen Schmankerln von herzhaft bis süß, von Surbratl bis Kaiserschmarren. DULT-Hendl und DULT-Bier dürfen sowieso nicht fehlen.

Nach der köstlichen Stärkung kommen wir mit einem anderen Besucher ins Gespräch, der sich als wahrhaftiger „Dult-Kenner“ entpuppt. Er kommt alle Jahre zur Salzburger Dult, marschiert durch das Gelände und genießt einfach die einzigartige Stimmung hier. Weiters erzählt er uns, wir müssten unbedingt die Halle 9, den DULT-Markt besuchen. Internationale Marktstandler bieten dort eine Vielfalt an Produkten aus eigener Herstellung. Für jeden Geschmack und für alle Sinne! Zudem findet dort von 19. bis 23. Mai wieder die Spielzeugschachtel, die Kinder- und Kindheitsträume wahr werden lässt. Spiele und Neuheiten dürfen nach Herzenslust ausprobiert und getestet werden. Das Besondere daran: vieles im Format „lebensgroß“. Abgelöst wird die Spielzeugschachtel von 24. bis 27. Mai von der DULT-Trachtenbörse.
Hört sich alles sehr vielversprechend an, was er uns da erzählt, also bedanken wir uns für die wertvollen Tipps und führen die Erkundungstour durch die Salzburger Dult fort.

Bis zum Sonntag, den 27. Mai 2018 hat die Salzburger Dult im Messezentrum ihre Pforten noch geöffnet. Der Eintritt ist frei! Das detaillierte Programm, sowie alle Infos finden Sie hier!

Unser Fazit: Das bewährte Zusammenspiel von Brauchtum, Kultur und Kirtagscharakter macht die Salzburger Dult besonders. Gemeinsames Schunkeln zu Volksmusik, geschäftiges Treiben am DULT-Markt und das Festzeltambiente in der Stieglhalle bringen die Leute zusammen. Freude, Geselligkeit und zünftige Volksfeststimmung garantieren ein paar gemütliche Stunden fernab von Alltag und Fadesse.

Riesenrad bei der Salzburger Dult
Copyright – Foto: wildbild

40 Jahre Dult, Eröffnung, Messegelände Salzburg, 20131805, (c) Foto: wildbild

 

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Dürfen wir ein paar Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen?

Jeder kennt Sie und jeder liest Sie. Will man ein Hotel buchen, scrollt man anfangs über die tollen Bilder und dann geht der nächste Klick auch schon zu den Bewertungen. Man liest sich ein wenig ein und versucht sich ein Bild darüber zu machen, wie es anderen Hotelgästen dort ergangen ist. Denn ist es nicht so, dass jeder einfach den perfekten Urlaub genießen möchte, ohne jegliche Mankos zu erleben?  Auf alle Fälle und wir finden, das ist auch das gute Recht jedes einzelnen Gastes.

Darum würden wir Sie gerne bitten, sich kurz Zeit zu nehmen und uns, dem EB Hotel Garni**** Ihre ganz persönliche Bewertung zu übermitteln.
Denn nur mit den Rückmeldungen von unseren Gästen können wir uns weiterentwickeln, aus Fehlern lernen und aus positiven Aspekten Energie schöpfen und diese so beibehalten.

Teilen Sie uns also Ihre Meinung mit. Egal ob Sie Ihre Bewertung online auf diversen Plattformen abgeben oder uns direkt ein Mail zukommen lassen, wir freuen uns.

DANKE, sagt das EB Hotel Garni**** Salzburg

Unsere Suite im EB Hotel Garni****

EB Hotel Garni****

 

Doppelzimmer Komfort – EB Hotel Garni****

EB Hotel Garni****

Frühlingsbote „Fahrrad“

Frühlingsbote „Fahrrad“

Temperaturen über 20° Celsius, die ersten Blumen sprießen um die Wette und wohin man schaut, werden die Gärten und Außenanlagen wieder auf Vordermann gebracht. Man hat direkt das Gefühl als wolle jeder die Zeit nach dem langen Winter endlich wieder im Freien in vollen Zügen genießen und die einzelnen Sonnenstrahlen für sich selbst auffangen.
Auch uns ist es die letzten Tage so ergangen. Hart wurde im Garten geschuftet bis alles wieder frühling- & sommertauglich war. Nach erfolgreich getaner Arbeit, machten wir es uns in unserer Garten-Laube gemütlich und genossen die warmen Temperaturen.
Als wir so in der Sonne sitzen und den Vögeln bei ihrem Vogelgesang lauschen, kommt uns plötzlich eine Idee. Warum eigentlich nicht auch gleich das Fahrrad entstauben und eine Tour durch die Mozartstadt drehen.

Gesagt getan. Die „Drahteseln“ wurden blitzeblank geputzt, das richtige Outfit wurde aus dem Schrank gekramt und „Mr. Google“ half uns dabei die perfekte Route zu finden.
Und schon ging es los mit unserer Fahrrad-Tour.

Entlang der Salzach mit dem Fahrrad
Copyright: Bike & The City / Bettina Salomon

Fräulein Maria´s Bicyle Tour – Hellbrunner Allee
Copyright: Fräulein Maria´s Bicycle Tour

Weit mussten wir gar nicht radeln, dass wir feststellten, dass die Mozartstadt alle Radfahrer sichtlich sehr willkommen heißt. Zahllose ausgeschilderte Radwege führen durch die Stadt und am Ufer der Salzach entlang. Da kann man sich gar nicht verirren und obendrein hat man auch noch die Qual der Wahl auf welche Tour man sich den dann begibt.
Wir staunen nicht schlecht, als wir erfahren, dass die Mozartstadt schon mehrfach als fahrradfreundlichste Stadt Österreichs ausgezeichnet wurde. Aber redlich verdient, denn auch wir sind wahsinnig begeistert.

Voller Motivation radeln wir durch die Stadt hinaus ins Salzburgerland und finden auch dort großartige Radwege über weite Wiesen, durch traumhafte Alleen und durch dichte Wälder vor. Ein Traum für jeden Fahrrad-Fan. Egal ob gemütliche Genuss-Radler oder Mountainbike- & Rennrad-Freaks – für wirklich jeden Geschmack ist etwas dabei.
Ihr könnt es gar nicht glauben, dann am besten gleich einen Blick auf den Radplan der Stadt Salzburg werfen.

Radplan Salzburg
Copyright: Tourismus Salzburg GmbH

Wir gehören sichtlich zu der Sparte der Genuss-Radfahrer, denn kaum ist irgendwo ein Bankerl zu sehen, steigen wir kurz von unserem Fahrrad ab und genießen einfach kurzer Hand wieder die Natur um uns. Das ist einfach unsere perfekte Tour.
Wer auch zu den Genuss-Radlern gehört, für diejenigen haben wir hier ein paar Tour-Vorschläge: https://www.komoot.de/collection/574/mit-dem-rad-in-die-mozartstadt-touren-im-salzburger-umland

Für jene, denen das aber viel zu wenig ist und eher der Sportsgeist im Vordergrund steht, haben wir natürlich auch das passende parat. Entweder sich auf einen der Fernradwege begeben (z.B. der Mozartradweg mit 450 km, welcher durch das Salzburgerland & Bayern führt) oder die Schweißperlen auf einer Mountainbike-Route auf den stadtnahen Berge wie Gaisberg oder Untersberg hochsteigen lassen. Detailliertere Infos zum Thema Radfahren & Biken in Salzburg finden Sie hier!

Natürlich darf während eine Fahrradtour egal welcher Art auch der Service nicht fehlen und so punktet die Stadt Salzburg mit zahlreichen Fahrrad-Werkstätten, die das private Rad auf Fahrtauglichkeit prüfen und alles vor dem ersten Start testen, sowie bei diversen Reparaturen zur Stelle sind. Ein Service der sich zeigen lassen kann, finden wir.
Alle Werkstätten im Überblick hier!

Als wir wieder zu Hause ankommen, haben wir zwar viel Sonne getankt und eine tolle Radtour rund um Salzburg erlebt, aber schön langsam sind auch unserer Beine müde geworden und freuen sich auf etwas Entspannung. Vielleicht das nächste Mal doch lieber ein E-Bike nehmen und ganz unbeschwert durch die Gegend düsen. Das ist unser Fazit für ungeübte Radfahrer!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine wunderschöne Tour durch die Mozartstadt.

 

 

Ostern in Salzburg

Ostern in Salzburg

Auch wenn der Winter das Salzburgerland noch fest im Griff hat (hier ein Blick auf die WebCam am Gaisberg), klopft trotzdem schon ganz leise der Frühling an.
Mancherorts wo sich die Sonne bereits durchsetzen konnte und den Schnee zum Schmelzen gebracht hat, spitzen die ersten Frühlingsboten heraus. Schneeglöckchen und Tulpenblätter bahnen sich den Weg durch die gefrorene Erde.
Ein schönes Gefühl, wenn man diese Blüten erblickt. Auch wenn der Winter wunderschön ist, jetzt freuen wir uns wieder auf die Wärme & die blühende Jahreszeit.

Nicht nur die Frühlingsblumen, sondern auch die Umstellung von Winter- auf die Sommerzeit und die nahenden Osterfeiertage tragen dazu bei, dass man den Frühling schon direkt „riechen“ kann.

Ostern in Salzburg
Copyright: Tourismus Salzburg GmbH

Palmbuschen am Alten Markt in Salzburg
Copyright: Tourismus Salzburg GmbH

Ostern in Salzburg bzw. im Salzburgerland ist eine spannende Zeit. Die Fastenwochen neigen sich dem Ende zu, die
Palmbuschen sind gebunden und werden am Palmsonntag traditionell zu Weihe getragen, bevor sie dann wieder die Felder und Häuser im Land schmücken, das fröhliche Eierpecken nimmt seinen Lauf und die Kinder können es kaum erwarten sich auf die Suche nach einem Osternesterl zu machen, das der Osterhase für sie versteckt hat. Das ist Ostern bei uns zu Hause.

Bemalte Ostereier – Ostern in Salzburg
Copyright: Tourismus Salzburg GmbH

Egal wie Sie Ostern feiern und welche Traditionen Sie hochleben lassen, wir vom EB-Hotel Garni**** wünschen Ihnen wunderschöne Osterfeiertage & ein frohes Osternesterl suchen.

Unser Tipp: Ostern einmal in Salzburg verbringen und die örtliche Tradition hochleben lassen. Hier ein kleiner Überblick über alle Oster-Veranstaltungen. Vielleicht bekommt der eine oder andere Lust auf einen Trip in die Mozartstadt.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

Biergenuss statt Wetter-Verdruss

Biergenuss statt Wetter-Verdruss

Zurzeit herrschen eisige Temperaturen bei uns in Salzburg. Der Wettergott hat uns nämlich ein Kältetief geschickt, das uns ganz schön ins Frieren bringt. Nur die „Harten“ wagen sich diese Tage kurze Zeit vor die Türe, bevor sie durchgefroren wieder die wohlige Wärme aufsuchen.
Da müssen wir halt jetzt durch. Und wenn es selbst die Bewohner der Arktis schaffen, warum nicht wir Salzburger auch. Wir sind ja hart im Nehmen.

Somit trotzen auch wir der Kälte und verschanzen uns nicht nur in den warmen vier Wänden. Nur zu Hause rumsitzen und warten bis es wieder annehmlichere Temperaturen bekommt, kommt für uns gar nicht in Frage.
Wir packen uns warm ein, ziehen uns die Haube tief ins Gesicht und starten unserer Genussreise.
Um gleich zu Beginn alle Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Nein wir sind nicht auf der Suche nach Teehäusern in Salzburg, um uns dort aufzuwärmen. Heute sind wir ganz im Zeichen der Bierkultur unterwegs, denn wir möchten Euch heute zeigen wie „schmackhaft“ unserer Stadt eigentlich sein kann und verführen Euch in die Welt des Bieres. Ihr könnt gespannt sein, was uns da alles erwarten wird.
Verlieren wir nicht mehr allzu viele Worte und starten wir gleich ins Vergnügen. Dem Hopfen nichts wie entgegen.

Stiegl Brauerei zu Salzburg
Copyright: Neumayr

Fassreifkeller der Sitegl Brauerei
Copyright: Stiegl Brauwelt

Den ersten Halt machen wir in der Stiegl Brauerei zu Salzburg bzw. in der Stiegl´s Brauwelt.
Die Stieglbrauerei im Salzburger Stadtteil Maxglan ist seit 1492 Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei. Seit der Gründung ist das einzigartige Stiegl-Märzen in aller Munde und fester Bestandteil der Salzburger Bierkultur. Die gemütlichen Stüberl bieten die perfekte Atmosphäre um die Vielzahl an Biere zu verkosten.
Wer jedoch nicht nur den Geschmack und die Geselligkeit testen möchte, sondern auch mehr über die Entstehung und die Herkunft des Stiegl Bieres erfahren möchte, der startet am besten der Stiegl Brauwelt einen Besuch ab.
Wir haben die Brauwelt bzw. das Museum besucht und waren vom 270° Stiegl-BrauKino hellauf begeistert. Im Film „Die Natur des Bieres“ erfahren wir alles vom Weg des Bieres, angefangen von den Rohstoffen bis hin zur Flaschenabfüllung. Im Anschluss geht es in die Hausbrauerei, wo unser Gaumen und Nase unterschiedliche Geschmacksnoten und Düfte verschiedener Getreide-, Malz- und Hopfensorten kennenlernen. Wir staunen nicht schlecht, als uns die nette Museumführerin sagt, dass selbst Mozart bereits ein wahrer Fan des suffigen Gerstensaftes der Marke Stiegl war.

Nachdem wir unsere Geschmacksnerven ganz auf Bier eingestellt haben, geht es nun weiter in den Verkostung- und Fassreifekeller. Ein Besuchermagnet ist der Bierturm. Hier werden alle österreichischen Flaschenbiere dargestellt. Wir stehen ganz gefesselt vor diesem Turm und stellen fest, welche große Vielfalt unser Land in Sachen Bier eigentlich zu bieten hat. Kurz schlendern wir noch durch das Stiegl-Museum bevor wir dem Drang nach einer kühlen, frischgezapften Halbe Bier nicht mehr wiederstehen können.
(Alle Infos, sowie Öffnungszeiten der Stiegl Brauerei bzw. Stiegl´s Brauwelt finden Sie hier!)

Bevor wir die Stieglbrauerei hinter uns lassen, treffen wir noch  zufällig auf den Braumeister. Er erzählt uns, dass schon seit mehr als 600 Jahren ins Salzburg Bier gebraut wird und die Mozartstadt als heimliche Bierhauptstadt Österreichs gilt. Zehn Brauereien in und um die Stadt zeugen von einer beeindruckend dichten Biervielfalt, auf die wir stolz sein dürfen.
Bevor wir uns bei ihm für seine kostbare Zeit bedanken, gibt er uns noch einen Tipp, wo wir die zweitälteste Brauerei in Salzburg finden

Schnellen Schrittes, die Kälte tut seines dazu, begeben wir uns in Richtung Salzburger Innenstadt und bleiben vor dem Augustiner Bräu Kloster Mülln stehen. Hier wird seit 1621 Bier erzeugt. Nichts wie rein in die gute Stube und nachschauen was uns hier erwartet.

Alte Braukunst im Augustiner Bräu
Copyright: www.anibaltrejo.com

Augustiner Bräu Mülln
Copyright: Augustiner Bräu

Wir haben Glück und es sind bei der heutigen Führung durch die Brauerei noch ein paar Plätze frei. Ganz gespannt lauschen wir den Worten und begeben uns auf die Spur von Hopfen und Malz. 1621 wurde die Augustiner Brauerei zu Salzburg Mülln von den Augustinermönchen gegründet. Bis heute wird das Bier nach altem Rezept und großteils von Hand gebraut. Dabei werden im Sudhaus nur die besten Rohstoffe nach den strengen Kriterien des Reinheitsgebotes und ganz ohne Konservierungsstoffe verarbeitet.
Nach einer Stunde haben wir das ganze Wissen wie ein Schwamm aufgesaugt und freuen uns endlich den goldfarbenen Gerstensaft verkosten zu können.

Wir stellen fest, dass nicht nur das Bier selbst, sondern auch das dazugehörige Bräustüberl ein Unikat für sich ist. Wir holen uns beim Schankburschen, der noch direkt aus dem Holzfass in Steinkrüge zapft, eine Mass und gönnen uns im Schmankerlgang ein kleine kulinarische Stärkung, bevor wir uns in den vielen Säle des Bräustüberls auf Platzsuche begeben. Kaum haben wir uns hingesetzt, kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Das ganze Ambiente versetzt einen zurück in die Vergangenheit. Man kann direkt erahnen wie damals die Besucher hier gesessen haben und sich bei einer Maß Bier ausgetauscht und von diversen Erlebnissen berichtet haben.
So wie auch heute noch. Auch wir sitzen am Tisch, mit einer Maß Bier in der Hand erzählen dies und das und können direkt spüren wie sich unserer Worte mit den der anderen Besucher verfließen und hinter den uralten Mauern des Augustiner Bräus verschwinden. Man will gar nicht wissen, was diese Mauern alles ausplaudern könnten.

Abt Nicolaus Saal im Augustiner Bräu
Copyright: Augustiner Bräu Salzburg

Stockhammer Saal im Augustiner Bräu Salzburg
Copyright: Augustiner Bräu

Diese ganz spezielle Stimmung muss man einfach selbst miterlebt haben, sonst kann man dies gar nicht in Worte fassen. Wer schon einmal im Bräustüberl war, weiß wovon wir reden.
(Mehr Infos zum Augustiner Bräu Salzburg finden Sie hier!)

Wir plaudern noch mit einigen anderen Gästen und lassen uns sagen, dass auch der Biergarten im Sommer eine Wucht ist und wir unbedingt nochmals wiederkommen müssen.
Schnell ist der Entschluss gefasst, dass dies auf alle Fälle nicht unser letzter Besuch im Bräustüberl vom Augustiner Bräu Salzburg war.
Leider verging die Zeit viel zu schnell und unser Tag im Zeichen der Salzburger Bierkultur ging zu Ende.
Da die Gemütlichkeit in beiden Brauerei überhandgenommen hat, blieb uns für diesen Tag keine Zeit mehr, um noch weitere Brauereien bzw. Bierlokale zu besuchen. Aber dies wird auf alle Fälle nachgeholt.
In diesem Sinne „Hopfen und Malz – Gott erhalt´s!“

Biergarten des Augustiner Bräu in Salzburg
Copyright: Tourismus Salzburg

Als Pistenchecker unterwegs

Als Pistenchecker unterwegs

Strahlender Sonnenschein, tiefblauer Himmel und Schnee in Hülle und Fülle – so sehr verwöhnte uns heute das Wetter im SalzburgerLand. Einfach ein Winterwonderland vom allerfeinsten.
Skifahren, Winterwandern, Eislaufen, Ski-Touring, Schneeschuhwandern, Schlittenfahren, SnowTubing, Langlaufen, Sonnenbaden – da kann man sich ja kaum entscheiden, was man bei dem Traumwetter bei uns im Salzburgerland als erstes machen möchte.
Schnell war die Entscheidung gefallen. Voller Tatendrang nach Wintersport haben wir uns somit auf die Skipiste gewagt um für Euch das naheste Skigebiet der Stadt Salzburg als Pistenchecker zu testen.
Unser Ziel: Das kleine, aber feine Skigebiet Gaissau Hintersee.

Skianzug rein, Skiausrüstung entstaubt, ab ins Auto und los ging es. Nach einer 25-minütigen Autofahrt von der Stadt Salzburg aus, waren wir auch schon da. Ein Katzensprung also.
Die Temperaturanzeige im Auto warnte uns vor, dass wir uns warm anziehen mussten. Aber wir sind ja hart im Nehmen.
Im Handumdrehen waren die Skier angeschnallt, die Skikarte gelöst und schon saßen wir auf dem Sessellift mit Fahrt in Richtung Bergstation. Die Sonnenstrahlen kitzelten uns im Gesicht und ließen uns die Kälte schnell vergessen. Nach den ersten Skischwüngen war eines klar. Das war die beste Entscheidung für so einen traumhaften Wintertag.

Zum Verschnaufen war nicht viel Zeit, denn die Piste war so exzellent präpariert, dass man einfach nicht aufhören konnte seine Kurven im Schnee zu hinterlassen.
Das Panorama rund um uns herum kann man mit Worten gar nicht beschreiben, also zeigen wir Euch was wir meinen:

Blick auf die Bergstation Anzenberg mit blauen Himmel soweit das Auge reicht

 

Skifahren Gaissau Hintersee – Bergfahrt Anzenberg Schlepplift

Skifahren im Salzburgerland bei Traumwetter

Ein Traumskitag mit strahlend blauem Himmel

 

Ein Winterpanorama vom feinsten

Sonnenskilauf im Skigebiet Gaissau Hintersee vor den Toren der Stadt Salzburg

Skigebiet Gaissau Hintersee – Bergfahrt 4er Sessellift

Dem Nebel im Tal entfliehen – Blick in Richtung Hallein

 

Ist das nicht wunderschön?
Nachdem wir uns so richtig ausgepowert hatten und die Kräfte allmählich schwanden, kam der Einkehrschwung zum Zug. Mit herzhaften regionalen Schmankerl tankten wir unsere Energie wieder auf und weiter ging´s. Denn unsere Devise für diesen Tag hieß: Ja keine Zeit verlieren und jeden Sonnenstrahl auffangen.

Und das ist uns auch gelungen. Die Zeit verflog wie im Flug und mit der letzten möglichen Bergfahrt ging unser Skitag zu Ende.
Fazit: Traumhaft schön und es schreit wahrhaftig nach einer Wiederholung.

Verspürt Ihr in euren Beinen auch schon das Kitzeln, wenn ihr diese Bilder seht und unsere Eindrücke mitverfolgt?
Ja? Dann nichts wie los und die Zeit nutzen.
Noch mehr Sehnsucht nach Skifahren bringt ein Blick auf die LiveCam.
Und wer mehr über das Skigebiet Gaissau Hintersee erfahren möchte, finden alles auf der Homepage – www.gaissauhintersee.at

Dann wünschen wir Euch viel Spaß und „Ski-heil“.

PS: Vielleicht schreibt Ihr uns eure Eindrücke in einem Kommentar oder schickt uns ein Foto von Eurem Traum-Skitag! Wir würden uns sehr freuen!

Ein Fremdenführer namens Mozart

Ein Fremdenführer namens Mozart

Vor nicht allzu langer Zeit, eines Morgens an unserem Frühstückstisch: Neben duftendem Kaffee und handwarmen Semmeln entfacht plötzlich eine heiße Diskussion. In der Zeitung wird von den vielen Feierlichkeiten in der Stadt Salzburg rund um den Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart berichtet. Dies ist der ausschlaggebende Punkt, dass sich unsere familiäre Morgenidylle in ein hitziges Wortgefecht verwandelt. Vollen Entsetzens müssen wir nämlich feststellen, dass keiner von uns jemals Mozarts Geburtshaus von innen gesehen hat. Oh Schreck und auch das Wohnhaus von Familie Mozart sind unseren wissbegierigen Augen bisher enthalten geblieben. Das ist doch wohl ein Fauxpas sondergleichen, wenn man bedenkt, dass jährlich tausende Touristen dort ein- und ausgehen und wir als, sogenannte Einheimische, diese Sehenswürdigkeit gar nicht kennen.
Schnell wird der Entschluss gefasst dies sofort zu ändern. Also kommt uns die Idee, einen ganz besonderen Fremdenführer für unsere Sightseeing-Tour zu buchen. Nämlich keinen geringeren als „Wolferl“, also Mozart selbst.
Wie das genau aussehen soll? Einfach selbst einen Tag lang Mozart sein und dort verweilen, wo auch er damals anzutreffen war bzw. jene Sehenswürdigkeiten zu besuchen, die durch ihn entstanden sind. Wir finden, die perfekte Idee ist geboren. Im Handumdrehen sind alle startklar für eine Städtetour der besonderen Art.

Ausstellungsdetail
Copyright: Stiftung Mozarteum – W. Lienbacher

Mozarts Geburtshaus mit Hagenauerplatz
Copyright: Tourismus Salzburg

Den Beginn macht natürlich gleich mal das Geburtshaus von Mozart, welches zu den meistbesuchten Museen Österreichs gehört. Dem wilden Getümmel der Getreidegasse entfliehen wir und treten vor das Haus mit der Nr. 9. Mit einem Schritt ins Gebäude tauchen wir ein in die Welt um 1756 als das kleine Wunderkind von Salzburg das Licht der Welt erblickte. Wie wir erfahren dürfen, wurde dieses Haus zur damaligen Zeit auch das „Hagenauer Haus“ genannt und beherbergte 26 Jahre lang die Familie Mozart in einer Wohnung im dritten Stock. Schon ein komisches Gefühl wenn man so durch die Räumlichkeiten marschiert und bei jedem Schritt feststellt, dass hier auch Mozart einmal gestanden haben muss. Oftmals haben wir sogar das mulmige Gefühl, man kann die Schritte von damals noch heute hören.
Seit 1880 gibt es in diesem Haus, zu Ehren des großen Künstlers, ein Museum, welches die Besucher in Mozarts Zeit zurückversetzt. Die originalen Wohnräume, die historischen Musikinstrumente, sowie originale Urkunde, Briefe und vieles, vieles mehr können wir begutachten und uns ein Bild von seinem Leben machen.
Zu welchen Zeiten das Museum seine Türen offen hat und viele weitere Infos findet man hierMozarts Geburtshaus!

Gefüllt mit lauter Eindrücken rund um die Kindheit von Mozart schlendern wir tiefer in die Altstadt von Salzburg hinein, genauer gesagt heißt unser nächstes Ziel, Brodgasse 13. Schon von weitem kann man das edel gefüllte Schaufenster erkennen. Als wir näher kommen, fällt uns auch die kleine Menschengruppe auf, die sich ganz nahe an das Fenster gestellt hat und deren Blick mit Sehnsucht und Freude erfüllt ist. Anfangs denken wir uns noch nichts dabei, doch als wir dann auch davor stehen und die ganzen leckeren Süßigkeiten erkennen, werden auch unsere Augen ganz groß und das Wasser rinnt uns buchstäblich im Mund zusammen.
Wir stehen also vor dem Café Fürst am Alten Markt, wo seit 1890 die Original Salzburger Mozartkugel in einem aufwendigen Herstellungsverfahren handwerklich erzeugt wird. Wir können einfach nicht anders und stürmen in das Geschäft um uns einer dieser „süßen Verführungen“ zu gönnen. Schon beim ersten Bissen sind wir uns sicher, dass dies eines der größten Highlights unserer Mozart-Tour ist.

Original Mozartkugel – Tunkvorgang
Copyright: Café-Konditorei Fürst

Café Fürst
Copyright: Tourismus Salzburg GmbH – Breitegger G.

Mit dem Geschmack der leckeren Süßigkeit noch im Mund marschieren wir weiter zum Mozartplatz. Dort angekommen sticht uns gleich das große Mozart-Denkmal ins Auge, welches seit 1842 dort wacht. Wir stellen fest, dass uns rund um den Platz noch weitere Verbindungen zu Mozarts Leben erwarten. Das Haus am Mozartplatz 8 erinnert mit einer Plakette an seine Frau Constanze Mozart-Nissen, die dort wohnte. Im Antretterhaus am Mozartplatz 4 ist unter anderem das Institut für Musikwissenschaft der Universität Salzburg untergebracht. Das Stadtpalais gehörte einst der Familie Antretter, die eng mit der Familie Mozart verbunden war.
Sehr spannend, wenn man einmal mit offenen Augen durch die Heimatstadt marschiert und sich auf Entdeckungstour begibt. Doch eines wird uns schön langsam klar, Mozart nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als wir anfangs geglaubt hatten.

Friedhof St. Peter
Copyright: Tourismus Salzburg – G. Breitegger

Mozarts Denkmal am Mozartplatz
Copyright: Tourismus Salzburg

 

Voller Tatendrang geht es nach einer kurzen Verschnaufpause im Café Tomaselli am Alten Markt/Ecke Churfürststraße, welches ebenfalls einmal Mozarts Witwe Constanze beherbergte, weiter zum einzigartigen Friedhof St. Peter. Dort befindet sich das Grab von Mozarts Schwester Nannerl. Als wir so vor dem Grab stehen und in uns kehren, gesellt sich ein Mann zu uns, der uns erzählt das auf der rechten Altstadtseite, im Friedhof von St. Sebastian Mozarts Vater Leopold sowie Constanze ihre letzte Ruhe fanden. Wir plaudern noch eine Weile dahin und lauschen seinen interessanten Erzählungen über den Friedhof und seine Geschichten, bis wir uns voller Dank wieder von im verabschieden und den Weg zurück zur Salzach über die Staatsbrücke in Richtung Mozarts Wohnhaus antreten.

Tanzmeistersaal
Copyright: Tourismus Salzburg

Mozarts Wohnhaus am Makartplatz
Copyright: Tourismus Salzburg

Dort angekommen bekommen wir wiederum ganz persönliche Eindrücke in das Leben des Salzburger Künstlers. Aus Platzgründen zog die Familie Mozart von der Getreidegasse in das Tanzmeisterhaus am heutigen Makartplatz um und blieben bis zum Umzug nach Wien dort wohnen. Heute ist die Wohnung von damals ein Museum, welches tagtäglich Gäste, so wie heute uns, begrüßt, die einfach alles über Mozart erfahren möchten.
Auch hier in diesen Räumlichkeiten überkommt uns das Gefühl, als wäre Mozart oder seine Schwester Nannerl uns immer auf den Fersen. Wie ein unsichtbarer Schatten begleiten sie uns durch die Räume. Neben Mozarts Hammerklavier sehen wir viele Originaldokumente und Porträts.
Was das Mozarts Wohnhaus bzw. das Museum noch alles zu bieten hat, kann man hier detaillierter nachlesen.

Schon etwas langsamer, aber trotzdem noch top motiviert begeben wir uns zum letzten Punkt unserer außergewöhnlichen Sightseeing-Erlebnistour, dem Stiftung Mozarteum. Nach einem gefühlten Katzensprung sind wir auch schon da.
Fast majestätisch steht das Gebäude auf seinem Platz und wir sind gespannt was uns hinter den Mauern erwartet. Also keine Zeit verlieren und rein in die gute Stube.
Das Mozarterbe mit der zeitgenössischen Kultur verbinden – diesem Auftrag widmet sich die Stiftung Mozarteum Salzburg seit der Gründung 1842 durch die Bürger der Stadt Salzburg. Wir erfahren, dass die private Non-Profit-Organisation von hier aus Kontakt zu rund 100 Mozartgemeinden weltweit hält. Sie konzentriert sich dabei auf drei Kernbereiche: Konzerte, Museen und Wissenschaft. Das hört sich nach jeder Menge Arbeit an. Unser Blick fällt gleich auf den Veranstaltungskalender, der bis zum Rand mit tollen Konzerten gefüllt ist. Aber auch der Bereich Forschung erweckt unsere Aufmerksamkeit. Seit 2007 arbeitet die Stiftung Mozarteum Salzburg an der kostenlosen Digitalisierung von Mozarts Gesamtwerk als Noten und Audiofiles. Außerdem beherbergt sie eine beeindruckende Autographensammlung sowie die berühmte Bibliotheka Mozartiana – die mit rund 35.000 Titeln umfangreichste Mozart-Bibliothek der Welt.
Man kann also sagen, dass sich die Stiftung Mozarteum zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen weltweit das Klassik-Genie von Salzburg in Erinnerung und im 21. Jahrhundert up-to-date zu halten. Einfach spannend!

Grosser Saal im Mozarteum
Copyright: Stiftung Mozarteum – Christian Schneider

Mozarteum Salzburg
Copyright: ISM – Christian Schneider

 

Beeindruckt von der Arbeit rund um das Andenken an Wolfgang Amadeus Mozart beschließen wir kurzer Hand unseren Mozart-Tag mit etwas ganz besonderem abzuschließen. Hoch oben von der Festung Hohensalzburg aus wollen wir unseren Tag ausklingen lassen und unsere ganzen Erlebnisse und Eindrücke verarbeiten. Das Best of Mozart Festungskonzert bildet den würdigen Abschluss dafür und wir genießen bei einem herrlichen Dinner die Musik Mozarts.
Unser Tipp: Einmal eines der vielen Konzerte rund um das Phänomen Mozart besuchen & sich in die Vergangenheit zurückversetzen. Den prallgefüllten Konzertkalender findet man hierMozart-Konzerte in Salzburg

Nachdem unsere „Bäuchlein“ gefüllt sind, treten wir mit schweren Füssen und müden Augen die Heimreise an. Wir durften einen ganz besonderen Tag mit „Mozart“ erleben und wünschen allen, die unserer Idee folgen, viel Spaß und viele spannende Momente.
PS: Für jene, die lieber eine geführte Rundfahrt machen möchten – hier gibt es ein tolles Angebot – Mozart City Tour

 

Geschichtenerzähler: Pflasterstein

Geschichtenerzähler: Pflasterstein

Heute stand wieder einmal ein gemütlicher Stadtbummel in Salzburg auf dem Programm. Getragen von der Besuchermenge schlenderten wir durch die Altstadt, vorbei an diversen Sehenswürdigkeiten und blieben vor unzähligen Schaufenstern mit ihren wunderschön zur Schau gestellten Waren stehen. Unsere Augen erhaschten so einiges und wir waren der festen Überzeugung, es sei ein Einkaufsspaziergang wie gewöhnlich!
Aber als an einer Stelle unser Blick plötzlich tiefer schlitterte und etwas kleines, glänzendes am Boden entdeckte, nahm der Tag einen ganz anderen Lauf.

Es war das kleine Bärengässchen in Mülln, welches uns eine neue Geschichte über die Stadt und ihre Bewohner erzählen wollte. Unzählige Male haben wir diese Strecke schon passiert, aber noch nie ist uns dieser kleine Pflasterstein aufgefallen. Heute, an jenem Tag, brachte ein Sonnenschein das Monument zum Glitzern und erregte unsere Aufmerksamkeit.
Wir nähern uns dem glänzenden Ding und können schön langsam erkennen, dass es sich hierbei um eine Messingtafel handelt, die im Boden einbaut wurde. Als die Sonne ihren Glanz minderte, konnten wir folgendes darauf lesen: „Ida Petermann, geboren 1939, am 14. Jänner 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.“

Ein eiskalter Schauer lief uns über den Rücken als uns bewusst wurde, dass es sich hierbei um Gedenktafeln handelte. Noch nie zuvor war uns diese Tafel aufgefallen und wir durchwühlten unser Gedächtnis, ob man davon schon mal etwas gelesen oder gehört hatte.
Es müssen einige Minuten gewesen sein, die wir völlig in uns gekehrt und nachdenklich vor diesem „Stein“ gestanden sind, als plötzlich die Tür des Hauses vor uns geöffnet wurde und ein Herr herauskam. Er sah uns ein wenig verwundert an und senkte ebenfalls seinen Blick zu Boden. Als er seinen Kopf wieder hob, fragte er uns, ob wir nicht wüssten um was es sich hierbei handelte? „Nein“, sagten wir im Duett und so begann er uns zu erzählen.

Steine, die Geschicht erzählen – Stolpersteine Salzburg
Copyright: knaro.at

Stolpersteine der Stadt Salzburg
Copyright: knaro.at

Diese quadratischen Steine aus Messing sollen an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, von Roma und Sinti, von politisch Verfolgten, von Homosexuellen, von Zeugen Jehovas und von Euthanasieopfern im Nationalsozialismus erinnern und wurden vor den letzten Wohnhäusern und Wohnungen der Genannten in den Asphalt von Gehsteigen oder Plätzen eingelassen. Furchtbare Einzelschicksale, die sich inmitten der Gesellschaft abgespielt haben – damals, vor noch gar nicht langer Zeit. Er erklärte uns, dass dies sogenannte Stolpersteine sind und einfach ein Symbol gegen das Vergessen sein sollen.
Voll Mitleid und Stille lauschten wir seinen Erzählungen und wurden in die schreckliche Vergangenheit zurückversetzt.

Ins Leben gerufen wurde diese Offensive gegen das Vergessen 1992 in Köln, von dem deutschen Künstler Gunter Demnig. 1997 begann das Stolperstein-Projekt größere Kreise zu ziehen, als die ersten zwei Steine mit amtlicher Genehmigung verlegt wurden – und zwar in Sankt Georgen bei Salzburg. Zehn Jahre später folgten die ersten Stolpersteine an sieben Stellen in der Stadt Salzburg. Heute sind es 356 quadratische Steine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern – und jedes Jahr werden vom Personenkomitee „Stolpersteine Salzburg“ weitere Steine verlegt. Über die Grenzen Österreichs hinaus gibt es rund 56.000 Stolpersteine – in 20 Ländern. Das Projekt Stolpersteine ist damit zum größten dezentralen Mahnmal der Welt angewachsen. Und Salzburg machte vor genau 20 Jahren den Anfang.

Mit großer Dankbarkeit verabschiedeten wir uns von dem Mann und gingen ein paar Schritte weiter, als wir vor Nachdenklichkeit wieder stehen blieben. Trauer und Hass überkam uns. Warum haben wir von diesen Pflastersteinen noch nie etwas gehört?
Kurzer Hand beschlossen wir unsere Shopping-Tour zu beenden und uns auf die Suche nach weiteren Stolpersteinen zu machen. Der Weg führte uns vom Bärengässchen, hinüber in die Neustadt, in die Franz-Josef-Straße, wo wir unter anderem die Schicksalsdaten von Emilie Fischer in Messing graviert fanden. Am Max-Ott-Platz fielen uns noch drei Steine auf. Einer davon trägt den Namen von Andreas Rehrl, Jahrgang 1899. Er starb beim Bombenentschärfen, einer Zwangsarbeit, am 17. November 1944.

Projekt „Stolpersteine“ in Salzburg
Copyright: knaro.at

Erinnerungen an die Vergangenheit – Stolpersteine Salzburg
Copyright: knaro.at

Wir schlenderten weiter und fragten uns, ob wir an einer Parkbank Halt machen sollten, um das Erlebte ein wenig zu verarbeiten. Am Ufer der Salzach fanden wir ein schönes Plätzchen und setzten uns.
Unser Gespräch drehte sich einzig und alleine nur um diese Steine, über die Schicksale, über die Geschichte. Das Projekt Stolpersteine und die Menschen, die sich dafür einsetzen haben es geschafft, dass man wieder darüber redet und es uns wieder in das Bewusstsein kommt.
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ heißt es im Talmud, einem der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums.
Mit diesem positiven Gedanken beendeten wir unsere „Reise“ und kehrten wieder in die Gegenwart zurück.
Aber eines haben wir gelernt. Bei unseren nächsten Spaziergängen werden wir ab jetzt immer wieder auf den Asphalt blicken, die Namen lesen. Uns erinnern. Gegen das Vergessen.

Wenn Sie mehr über das Projekt Stolpersteine erfahren möchten, finden Sie alle Infos unter www.stolpersteine-salzburg.at

Wir sind wieder da …

… und das mit vielen spannenden Blogideen und einer neuen Homepage im Gepäck.

Viele haben sich wahrscheinlich schon gewundert, warum es in Sachen Blog rund um das EB-Hotel Garni**** in letzter Zeit so still war. Aber wie der eine oder andere vielleicht bereits gesehen hat, waren wir in der Zeit nicht ganz untätig.
Unser Hotel präsentiert sich im Internet nämlich in einem neuen Design. Die Homepage wurde aktualisiert und ein wenig aufgepeppt und lädt Euch alle ab sofort ganz herzlich auf einen Web-Besuch ein.
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr gleich durch die brandneuen Seiten klickt und uns danach Eure Meinung dazu mitteilt.

Auch mit den Blogbeiträgen starten wir wieder voll durch und einmal wöchentlich erfährt ihr top aktuell, was in Salzburg bzw. bei uns im Hotel so los ist.
Für alle, die noch keinen EB-Newsletter erhalten, schick uns einfach Eure Mailadresse und wir fügen Euch gerne zu unserem Newsletter-Verteiler hinzu. Mail to: info@ebhotel.at

Auf los geht´s los. Wir sind top motiviert und freuen uns schon auf eine aufregende und besinnliche Weihnachtszeit.
In diesem Sinne, mit dem besten Grüßen aus dem EB-Hotel Garni**** Salzburg

Die Natur als Theaterbühne

Die Natur als Theaterbühne

Wenn wir an „Hellbrunn“ denken, dann fallen uns sofort die Stichworte „Schloss“ und „Wasserspiele“ ein. Und? Mehr etwa nicht? Da täuschen wir uns aber gewaltig. Diese Salzburger Sehenswürdigkeit hat so einiges zu bieten, wo man aus dem Staunen, Genießen und Erforschen gar nicht mehr heraus kommt.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Na dann los und begeben Sie sich mit uns auf Entdeckungstour durch das Anwesen des Schlosses Hellbrunn.

Beginnen wir mit dem traumhaften Schlosspark. Hier fällt das Staunen gar nicht schwer: Seltene Pflanzen und Insekten leben hier – Schmetterlinge flattern über geschützte Blumenwiesen, sensible Flechten auf uralten Eichen. Hellbrunn ist einfach ein Geschenk der Natur. Der besondere Reiz geht von seinen Kontrasten aus: Der künstlich angelegte Bereich des Parks geht fließend über in die Ursprünglichkeit der Salzachauen und des Hellbrunner Berges. Über einem Torbogen steht: „Das Göttliche vereint sogar das Gegensätzliche.“ Nach diesem Prinzip erdachte Markus Sittikus seinen Lustgarten, den er von 1613 bis 1616 anlegen ließ und bis heute ein Ort zum Verweilen ist. Hier kann man auf einem Bankerl die Zeit etwas langsamer drehen und einfach die Natur in all seiner Schönheit genießen. Frei nach dem Motto: Zurück zum Ursprung!

Schlosspark Hellbrunn Copyright: www.hellbrunn.at

Schlosspark Hellbrunn
Copyright: www.hellbrunn.at

Schlosspark Hellbrunn Copyright: www.hellbrunn.at

Schlosspark Hellbrunn
Copyright: www.hellbrunn.at

Auch die Macher von „Sound of Music“ haben die Schönheit des Schlossparkes erkannt und sofort als Drehort

Sound of Music Pavillon im Schlosspark Hellbrunn Copyright: www.hellbrunn.at

Sound of Music Pavillon im Schlosspark Hellbrunn
Copyright: www.hellbrunn.at

genutzt. „I´m sixteen going on seventeen“. Wer ein echter Sound-of-Music-Fan ist, der stimmt bei diesen Zeilen sofort mit ein: Die Original-Filmrequisite des Pavillons, in dem sich Liesl und Franz zum ersten Mal begegnen, steht im Schlosspark von Hellbrunn. Für über 300.000 Fans jedes Jahr ein Fixtermin auf ihrer Europareise. Romantisch! Sie möchten mehr über Sound of Music erfahren? Hier geht´s zur Homepage – Sound of Music!

Waren das schon alle Highlights, die es auf unserer Entdeckungstour zu bestaunen gibt? Nein noch nicht ganz. Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss.
Die Natur als Hauptdarstellerin. Haben Sie so etwas schon einmal gehört oder gesehen? Nein. Dann wird es höchste Zeit. Im Schlosspark versteckt sich nämlich ein Natur-Phänomen der besonderen Art. Das Steintheater.
Das Theater der etwas anderen Art ist die älteste noch erhaltene Freilichtbühne nördlich der Alpen. Eine mystische, fast unwirkliche Aura ist hier spürbar. Im Sommer wie im Winter vermittelt die archaische Felsenbühne im Hellbrunner Park eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Nicht umsonst gilt das alte Steintheater nahe der Stadt Salzburg als einzigartiges Bauwerk – mit Hammer und Meißel der Natur abgetrotzt, um in perfekter Harmonie wieder mit ihr zu verschmelzen.

Mystische Atmosphäre im Steintheater Copyright: Christina Schreibt

Mystische Atmosphäre im Steintheater
Copyright: Christina Schreibt

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Felsenbühne im Steintheater Hellbrunn Copyright: Fotocredits RoCh

Fast meint man noch die Klänge der Oper zu hören, die Stimmen der Sänger, die vom Felsen widerhallen, und die Melodie des Orchesters auf seiner steinernen Bühne. Wir stehen vor dem gewaltigen, in den Fels geschlagenen Eingang des Steintheaters. Vor uns erstreckt sich der ovale Zuschauerraum, wo unter freiem Himmel bis zu 500 Besucher Platz finden. Wie es wohl gewesen ist, als hier im frühen 17. Jahrhundert Opern oder Pastoralen, also barocke Instrumentalstücke, aufgeführt wurden? Wir sind uns einig: es muss die Zuschauer unfassbar beeindruckt haben, wenn das bloße Vorhandensein der Bühne noch heute so großes Staunen auslösen kann. Tatsächlich erfüllt uns beim Anblick der imposanten Bühne aus Stein ein Gefühl, das Ehrfurcht sehr nahekommt. Schweigend und staunend wandern wir umher, erklimmen die Bühne, schauen um Ecken und in kleine Höhlen. Wir entdecken zahlreiche Durch- und Eingänge links, rechts und hinter der Bühne und erfahren, dass es diese den Darstellern möglich machte, an exakt der Stelle zu erscheinen, die das jeweilige Stück vorsah.

Naturschauspiel - Steintheater Hellbrunn Copyright: Fotocredits RoCh

Naturschauspiel – Steintheater Hellbrunn
Copyright: Fotocredits RoCh

Steintheater Hellbrunn Copyright: Christina Schreibt

Steintheater Hellbrunn
Copyright: Christina Schreibt

Ursprünglich war das heutige Steintheater ein Steinbruch, in dem Material für den Bau von Schloss Hellbrunn gewonnen wurde. Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems gab schließlich den Auftrag zum Bau der wildromantischen Freiluftbühne im Konglomeratfels des Hellbrunner Berg.
Tatsächlich gibt es bis heute hin und wieder Veranstaltungen im Hellbrunner Steintheater. Leider sind diese begehrten Aufführungen eher rar. Nichtsdestotrotz: Wenn auf der Bühne des Steintheaters ein Konzert, eine Tanzaufführung oder ein Theater stattfindet, sollte man es auf keinen Fall versäumen. Egal, welche Pläne der Wettergott gerade schmiedet. Und auch pur, still, ganz ohne Event vor Ort ist ein Besuch des Steintheaters ein beeindruckendes Erlebnis, vor allem natürlich auch für Kinder, die diesen Ort liebend gerne in einen riesigen Naturspielplatz verwandeln.
Und wir? Wir wandern den schönen Weg hinunter zum Schlosspark Hellbrunn, haben das Steintheater im Rücken. Und kommen ganz bestimmt wieder.

Steintheater als Naturspielplatz für Kinder Copyright: Fotocredits RoCh

Steintheater als Naturspielplatz für Kinder
Copyright: Fotocredits RoCh

Eingang zum Steintheater Hellbrunn Copyright: Fotocredits RoCh

Eingang zum Steintheater Hellbrunn
Copyright: Fotocredits RoCh

Im Reich der Zwerge

Im Reich der Zwerge

Sie haben über 320 Jahre auf dem Buckel, wurden aus echtem Untersberger Marmor geformt, versteigert und wieder in ihre Heimat zurückgeholt. Könnten die Zwerge aus dem Salzburger Zwergelgarten sprechen, ihre Geschichten wären wohl hollywoodreif. Doch auch ein Spaziergang von Zwergin zu Zwerg offenbart so manch kuriose Hintergründe.
Dann lassen Sie uns los starten und begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch die Zwergenwelt.
Wie unser Ziel genau heißt? Mirabellgarten Salzburg

Eingang zum Zwergerlgarten Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Eingang zum Zwergerlgarten
Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Die Zwerge sind los im Salzburger Zwergerlgarten Copyright: Tourismus Salzburg

Die Zwerge sind los im Salzburger Zwergerlgarten
Copyright: Tourismus Salzburg

Schlendert man durch den Garten fällt eines sofort auf. Die Farbenpracht der unterschiedlichsten Pflanzen und Blumen in exakter geometrischer Ausrichtung ist einfach unbeschreiblich schön.
Uns geht es oft so, wenn man das Tor zum Garten betritt, wird man von einer ganz eigenen Atmosphäre eingefangen. Es scheint plötzlich so, als würde sich die Welt langsamer drehen und alles Wichtige unwichtig erscheinen. Die ganze Aufmerksamkeit gilt einzig und allein dem traumhaften Farbenspiel. Man fühlt sich auf eine ganz eigene Weise ruhig und der Trubel, den man oftmals mit einem herumschleppt, scheint vergessen zu sein. Wahrhaftig fast magisch!
Ergeht es Ihnen dabei vielleicht auch so? Im Mirabellgarten könnte man stundenlang auf der Bank sitzen und die Zeit um sich herum einfach außer Acht lassen. Einzigartig!

Blick über den Mirabellgarten zur Festung Hohensalzburg Copyright: Tourismus Salzburg, Foto: Breitegger Günter

Blick über den Mirabellgarten zur Festung Hohensalzburg
Copyright: Tourismus Salzburg, Foto: Breitegger Günter

Aber wie gesagt, das ist noch lange nicht alles. Begibt man sich ein Stückchen weiter, tritt das Schloss Mirabell in Erscheinung. Sollen wir einen Blick ins Innere wagen? Vielleicht rennt uns ja Salzburgs Bürgermeister über den Weg, der in diesen Gemäuern seine Arbeit verrichten darf. Oder wir haben Glück und können einen kurzen Blick in den Marmorsaal werfen. Dieser zählt nämlich zu den schönsten Trauungssälen der Welt. In ihm haben schon Vater Leopold Mozart und seine Kinder Wolfgang und Nannerl musiziert. Heute finden hier regelmäßig Trauungen, Tagungen, Ehrungen, sowie auch SchlossKonzerte statt.

Vom Traum einer Hochzeit im Schloss Mirabell geht es nun weiter auf unserer Tour. Wir kommen am Pegasusbrunnen und an der Großen Fontäne vorbei, gehen weiter zur Orangerie, dem Rosengarten und dem Heckentheater bis wir unser Ziel endlich erreicht haben. Der Eingang zum Zwergerlgarten liegt direkt vor uns und schon begrüßen uns die ersten zwei Zwerge.

Es sind schon eigenartige Gesellen die einem da entgegenwinken, schelmisch grinsen, ein Huhn im Arm haben oder nachdenklich in den Himmel blicken. Sie hatten auch viel Zeit, um ihre Posen zu perfektionieren, denn die berühmten Zwerge aus dem Salzburger Zwergelgarten stammen aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert. Ursprünglich aus edlem, weißen Marmor vom Untersberg gefertigt, haben die Jahrhunderte ihre Gewänder grau gefärbt. Das tut ihrer eigenwilligen Schönheit jedoch keinen Abbruch – ganz im Gegenteil wirken sie dadurch fast noch verwegener. Während wir also durch den Garten der Zwerge schlendern, stellen wir fest, dass offenbar jede Figur eine Aufgabe hat.
Welche Aufgabe zu wem gehört, das dürfen Sie selbst herausfinden!

Was ist das für eine Gesell im Zwergerlgarten? Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Was ist das für eine Gesell im Zwergerlgarten?
Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Eine Figur im Zwergerlgarten Copyright: Tourismus Salzburg

Eine Figur im Zwergerlgarten
Copyright: Tourismus Salzburg

Anfangs waren es 28 Zwerge, die aber im Zuge der Aufklärung aus dem Mirabellgarten verbannt und schlussendlich versteigert wurden. Ihren Wert für die Kulturgeschichte erkannte man erst mehr als hundert Jahre später. So kam es, dass 1919 Zwerge aus Gärten im Salzburger Land, dem Hausruck und aus Bayern geholt und wieder dorthin gebracht wurden, wo sie ursprünglich gestanden hatten: mitten im Herzen von Salzburg. Zwar sind es heute nur noch 15 Zwerge und sie stehen auch nicht mehr direkt im alten Zwergelgarten, sondern im angrenzenden Kleinen Bastionsgarten, der auch Wasserbastei genannt wird. Aber die Salzburger sind stolz auf ihre Zwerge und den ältesten Zwergelgarten Europas. Und wer weiß – vielleicht finden in Zukunft doch alle Marmorfiguren wieder auf der historischen Erde im barocken Garten zusammen – im kleinen großen Reich der Zwerge.

Also nichts wie hin und sich selbst ein Bild davon machen!

Ballspieler - Zwergerlgarten Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Ballspieler – Zwergerlgarten
Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Zwerg im Zwergerlgarten Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Zwerg im Zwergerlgarten
Copyright: Stadt Salzburg, Gartenamt

Ihre Meinung ist gefragt!

Ihre Meinung ist gefragt!

Dürfen wir ein paar Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen?

Jeder kennt Sie und jeder liest Sie. Will man ein Hotel buchen, scrollt man anfangs über die tollen Bilder und dann geht der nächste Klick auch schon zu den Bewertungen. Man liest sich ein wenig ein und versucht sich ein Bild darüber zu machen, wie es anderen Hotelgästen dort ergangen ist. Denn ist es nicht so, dass jeder einfach den perfekten Urlaub genießen möchte, ohne jegliche Mankos zu erleben?  Auf alle Fälle und wir finden, das ist auch das gute Recht jedes einzelnen Gastes.

Darum würden wir Sie gerne bitten, sich kurz Zeit zu nehmen und uns, dem EB Hotel Garni**** Ihre ganz persönliche Bewertung zu übermitteln.
Denn nur mit den Rückmeldungen von unseren Gästen können wir uns weiterentwickeln, aus Fehlern lernen und aus positiven Aspekten Energie schöpfen und diese so beibehalten.

Teilen Sie uns also Ihre Meinung mit. Egal ob Sie Ihre Bewertung online auf diversen Plattformen abgeben oder uns direkt ein Mail zukommen lassen, wir freuen uns.

DANKE, sagt das EB Hotel Garni**** Salzburg

Hotelzimmer - EB Hotel Garni****

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EB Hotel Garni**** Salzburg

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Frühstück im EB Hotel

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